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“Wir müssen viel agiler werden” - mit Stefanie Schlick

Ständiger Wandel als Unternehmensphilosophie

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“Wir müssen viel agiler werden” - mit Stefanie Schlick

Ständiger Wandel als Unternehmensphilosophie

In einer neuen Folge des Digital Insurance Podcast spreche ich mit Stefanie Schlick, Mitglied des Vorstands bei Dialog Versicherung. Es geht um die Umstrukturierung der Dialog Versicherung AG, Agilität als Führungskraft und Voraussetzungen für ein gelungenes Change Projekt.

Zu Beginn des Gesprächs stellt Stefanie die Generali Deutschland kurz vor. Es ist das zweitgrößte Erstversicherungsunternehmen am deutschen Markt. Dazu gehören mehrere Lebens- und Sachversicherer, einer davon ist die Dialog Versicherung AG, die Maklerversicherung der Generali.

Die Umstrukturierung der Generali Deutschland sei mit der Erkenntnis gestartet, so Stefanie, dass das Unternehmen zu viele Marken, Risikoträger und Abteilungen unter seinem Namen führe. Dies habe Kosten und Komplexität in die Höhe getrieben. Der Umbau der neuen Dialog Versicherung unter einem One Company Ansatz sei somit wesentlich. Mit einem neuen Projektteam unter Stefanies Führung seien sämtliche Vertriebswege und Produkte unter einer Marke in eine neue Struktur überführt worden. Das komplette Sachversicherungsgeschäft der ehemaligen Generali Versicherungen aus dem Maklerbereich sei bereits im Oktober 2019 an die Dialog übertragen worden. Hierbei handele es sich um eine digitale Migration von unzähligen Verträgen, die zum allergrößten Teil reibungslos verlaufen. Um einen perfekten Verlauf zu garantieren, werde die digitale Migration in Zusammenarbeit mit der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) simuliert.

Rechtlich handele es sich bei dieser Umstrukturierung, so Stefanie, um eine Abspaltung des Maklerversicherungsgeschäfts der Generali Versicherung an die Dialog Versicherung AG. Dieses Mammutprojekt fordere Flexibilität und Agilität von den Führungskräften. Insbesondere, da der Großteil der Umstrukturierung durch interne Teams geführt werde. Neben den technischen Aspekten der Migration sei die größte Herausforderung 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter eine neue Marke zu bringen und zu verankern.

Anschließend sprechen wir über unsere Vorstellungen, wie Führungskräfte auf Veränderungen, sei es die Digitalisierung, Automatisierung oder eine Pandemie, am besten reagieren können. Ich stelle die Behauptung auf, dass Betriebe weg von der Vorstellung des Change Projekts müssen und eher tägliche Änderungen in das Arbeitsleben integrieren sollen. Es sei richtig, antwortet Stefanie, dass Agilität der Führungskräfte und Angestellten ein wichtiger Faktor sei, um ein zukunftssicheres Unternehmen zu führen. Auf die Frage hin, wie es am besten gelingt die eigene Komfortzone zu verlassen, betont Stefanie die Bereitschaft stets neue Dinge auszuprobieren - nicht nur im Betrieb, sondern auch im Alltag. Den Angestellten mit Mut und Vertrauen zu begegnen sei einer der Schlüssel zu einem agilen und zukunftsfähigen Unternehmen.

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